Raspberry Pi – Installation der Software

Der erste Schritt der Anstand war die Grundinstallation des Raspberry Pi, ich habe mit hier für Raspian entschieden da ich bereits einige Erfahrungen mit Debian hatte. Wichtig hierbei ist folgendes zu beachten. Ein Raspberry Pi ohne korrekt installierte SD Karte macht gar nichts außer das ein paar LEDs leuchten die die Spannungsversorgung anzeigen. Also für die Ungeduldigen, einfach mal schnell gucken ob da was auf dem Monitor ankommt ist nicht.

Nachdem ich mich anhand der offiziellen Anleitung für das Überspielen des Images auf die SD-Karte durchgearbeitet hatte kam auch das erste Erfolgserlebnis.

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Für die Erstinstallation hatte ich einen normalen Monitor angeschlossen um möglichst kleine Hürden zu haben.

Das Display

Im zweiten Schritt kam das Display. Wichtig an dieser Stelle, das Set (AT070TN92 & VS-TY2662-V1) was ich gekauft habe kommt ohne Spannungsversorgung, eine Information welches Netzteil das richtige ist findet man leider auch nicht direkt. Die Antwort auf diese Frage ist denkbar einfach. 12V, innen Plus außen Minus, die meisten haben so ein Netzteil sogar zuhause, es handelt sich um das übliche 12V Netzteil für externe Festplatten. In einem Artikel hatte ich den Hinweis gefunden das man das Display auch mit 5V 1A betreiben kann, dies wäre eine interessante alternative gewesen sofern der Raspberry Pi denn soviel Output liefern würde, dann hätte man sich das zweite Netzteil sparen können.

Damit war das Display angeschlossen und lief. Jetzt fehlte nur noch der Touch-Part. In diesem Artikel fand ich die Hinweise und den vorkompilierten neuen Kernel um den Touchscreen zum laufen zu bringen. Ein Problem das sich mir gestellt hat, war das mein MacBook die SD Karte zwar erkannt hat, aber die zweite Partition nicht gemountet hat, somit stand ich zunächst vor dem Problem das ich die Dateien nicht wie beschrieben auf der SD Karte austauschen konnte. Nachdem ich zunächst nach einem anderen Weg gesucht hatte und diesen schließlich abgebrochen hab, bin ich zu dieser Anleitung zurück, und habe die Daten einfach per Shell auf direkt auf dem Raspberry Pi ausgetauscht, wichtig ist hier natürlich das man die Dateirechte nicht vergisst anzupassen. Nach einem anschließenden neuem Boot lief der Touchscreen, kurz kalibriert und entsprechend der Anleitung die Konfiguration abgespeichert. Schon war dieser Schritt abgeschlossen.

Autostart bis in den Browser

Nachdem der Touchscreen funktionierte war jetzt angesagt die restliche Software zu installieren. Da ich mich bereits mit Node.js auseinander gesetzt hatte viel meine Wahl hierauf. Zusätzlich zu Node brauchte ich dann noch das Paket pi-gpio. Die restliche Konfiguration des Node Servers folgt heute, dazu kommt dann der nächste Artikel.

Für die Restliche Konfiguration bin ich primär diesem Artikel gefolgt. Habe genau wie beschrieben den Screensaver deaktiviert, Chromium installiert und diesen als Autostart im Kiosk Modus konfiguriert. Bitte beachtet das zumindest auf meinem Raspian kein xset vorinstalliert war. Dies musste ich über [code]sudo apt-get install x11-xserver-utils[/code] noch nachholen.

 GPIO und die Relaisplatine

Neben dem Touchscreen hat dieses Projekt einen zweiten zentralen Aspekt, eigentlich ist es sogar der zentrale Aspekt, schließlich könnte man ohne dies auch einfach ein günstiges Tablet im Kiosk Modus mit einer WebApp einsetzen.

Die Ansteuerung der Relaisplatine über GPIO. Hierzu habe ich viel gelesen, in einem Artikel wurde eine zusätzliche Platine gelötet um die Spannung zu erhöhen. Nachdem ich das Datenblatt gelesen habe stellte ich fest das zum Ansteuern der Relais gar keine 5V nötig sind, es reichen 2,5V aus, und Raspberry Pi legt 3,3V an die Pins des GPIO an sobald diese auf on geschaltet sind.

IMG_4222Anhand dieser Anleitung habe ich die Pins aktiv geschaltet, die aktuelle Belegung der Pins habe ich von dieser Seite genommen. Da ich nur 6 Relais brauche habe ich auch nur 6 Relais beschaltet. GPIO14 schaltet beim Booten mehrfach ein und aus, diesen Pin habe ich entsprechend ausgelassen.

 

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