Spiegelreflex richtig nutzen

Bei Fotografie gibt es gigantische Unterschiede. Der Unterschied zwischen einer Handykamera und einer Kompaktkamera ist bereits groß, aber der unterschied zu einer Spiegelreflexkamera ist nicht minder klein. Gerade als Umsteiger von einer Kompaktkamera auf eine Spiegelreflex ist man schnell von den Optionen erschlagen.

Zum einen gibt es hier die neuen Punkte wie Blende, Belichtungszeit und ISO, wo sich die Kompaktkamera vorher automatisch drum gekümmert hat und man nichts weiter dafür tun musste. Zwar hat in der Regel auch eine Spiegelreflex Kamera ein Auto Programm, doch möchte man doch hier gerade für besondere Fotos genau dieses ausschalten um tolle Effekte zu erzeugen.

Merken kann man sich an der Stelle folgende. Desto kleiner der ISO-Wert desto weniger Bildrauschen, desto höher der ISO-Wert desto lichtempfindlicher ist der Sensor (also wird das Bild „heller“).

Bei kurzer Belichtungszeit hat man keine Bewegungsunschärfe, aber es kommt wenig Licht durch die Linse, dementsprechend dunkler wird das Motiv.

Bleibt die Blende, desto kleiner die Blende ist, desto schärfer wird der Hintergrund, aber auch das Bild wieder dunkler.

Es gilt hier also die perfekte Einstellung zu finden um mit möglichst wenig Bildrauschen das richtige Bild zu finden. Eine gute Merkhilfe gibt es auf dem Fotoblog Hamburg, mit diesem Merkzettel kann man als Einsteiger gut auswählen wie man die Einstellungen seiner Kamera wählen muss für das perfekte Bild.

Der zweite Part den man gern übersieht ist das sogenannte RAW Format, dies wird gern übersehen, ich habe es am Anfang auch ignoriert. Aber der Nutzen ist enorm. Ein Foto was man als JPG einfach weggeschmissen hätte, weil die Farben nicht stimmen, oder weil es über oder unterbelichtet war kann man mit als Raw einfach retten. Dabei nutze ich sehr gerne das Programm Camera Raw von Adobe. Die Möglichkeiten hier sind riesig. Hier gibt es eine gute Information bei Wikipedia was Raw alles kann.

Kommentar verfassen